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Herzlich Willkommen bei Web50 !!!

Dieses Web ist für Personen über-50-und-mehr………???

   ....... Doch ! Es wurden noch welche gesehen ………

… vertraut man der Werbung, sind die Über-50-jährigen entweder wie vom Erdboden verschluckt oder werben für Produkte wie Haftcreme für die Dritten, Blasenschwäche, Knochenschwund oder Falten.


Wir die Mitarbeiter der Tera-EDV haben doch tatsächlich noch ein paar ganz normale dieser seltenen Exemplare entdeckt. 

Menschen über 50 mit mehr oder weniger Falten in ganz normalen Wohnungen, 

die Freude an eleganter Kleidung, praktischen Möbeln, flotten Autos und schnellen Motorräder haben
die gute Weine schätzen, mit Liebe kochen und gerne Freunde dazu einladen,
Handys und Computer besitzen,
ihre Arbeit lieben und hervorragende Enkelsitter sind,
die Berge und das Meer lieben, 
mit dem Fahrrad unterwegs sind oder wandern,
Die gute Weine schätzen, mit Liebe kochen und gerne Freunde dazu einladen,
Kinos und Konzerte besuchen,
sogar vor Discothekenbesuchen nicht Halt machen,
sich auf Arbeitsuche befinden und den Mut noch nicht verloren haben.

Web50 - Warum ???

- ein kleiner Rückblick -

….. an den Zähnen liegt es sicher nicht, dass die Werbung so unbarmherzig mit den ab 50ern umgeht ....

In den 60ern wurden in den Schulen sorgfältige Untersuchungen durchgeführt, so dass die meisten 50ger heute noch ohne Haftcreme auskommen. In den Kindergärten waren sie damals froh dass es wieder gesunde Kinder gab. In die Schule kamen SIE nur, wenn SIE genug Speck auf den Rippen hatten. 

trotzdem machten SIE ihre Streiche
Die Lehrer waren oft streng und trotzdem machten SIE ihre Streiche. SIE gingen noch Samstags in die Schule und viele Sonntags in die Kirche. Manche von ihnen konnten auch schon auf eine höhere Schule gehen. Am Anfang waren es nur wenige doch das machte nichts, denn die Betriebe rangen um die Gunst der jungen Leute auch nach einem Hauptschulabschluss. Die meisten Bundesländer hatten Kurzschuljahre und so waren SIE zum Teil schon mit 14 Jahren in einem Ausbildungsbetrieb tätig. Es gab viele Betriebe, die ihnen mit großem Respekt entgegen kamen und so fühlte sie sich oft älter als SIE in Wirklichkeit waren. SIE fuhren mit 16 Moped und mit 18 machten SIE den Führerschein.

Manche zogen schon mit 16 oder 18 Jahren von zu Hause aus
Manche zogen schon mit 16 oder 18 Jahren von zu Hause aus. Nicht selten legten SIE sich mit den Alten an und verzichteten stolz auf deren Fußstapfen. Manche kostete das ihre Heimat. Viele Jungs ließen sich eine lange Mähne wachsen. Einige gingen nach Berlin, denn in der geteilten Stadt gab es keinen Wehrdienst und genug Arbeit für Mädels und Jungs. Als Wessi lernten SIE dort schnell – ich bin kein Berliner – und Berlin schläft nie. Es konnte dort jeden Tag scharf geschossen werden, aber auch das hinderte SIE nicht an einer besseren Zukunft zu basteln. SIE mieteten große Wohnungen und teilten sich die Räume. Morgens stapften SIE in den Keller um Kohlen für die Heizung zu besorgen. 

Apfelsinenkisten dienten als Möbel

Apfelsinenkisten dienten als Möbel, alte Matratzen wurden neu bezogen und als Sofa benutzt. Schrankwände wurden verbannt und Regale bevorzugt, Lampen selbst gebastelt und Küchen, vom Flohmarkt ausgestattet, wurden zum gemütlichen Treffpunkt. Vielen sah man an, dass ihnen die Arbeit Spaß machte. Manche blieben deshalb Jahrzehnte ihrem Ausbildungsbetrieb treu. Gebrauchtwagenhändler hatten viel zu tun und die Besitzer der Fahrzeuge auch, oft half nur noch Anschieben. SIE wurden jung Eltern und übernahmen schon früh Verantwortung für Familie und Beruf. 

SIE wagten sich über Grenzen hinaus
SIE wagten sich über Grenzen hinaus und machten schöne Ferien im fernen Ausland. SIE trafen mutige Entscheidungen, immer und immer wieder. Manche fingen noch mal ein Studium an andere machten sich Selbständig. SIE lernten alles … außer betteln um einen Job. Irgendwas ging immer.
Heute sind SIE zu jung für die grauen Panter aber nicht zu alt für widerstandsfähige Elefanten, die in der Regel im Passgang 5 km/h schaffen aber wenn es darauf ankommt stolze 40 km/h schnell werden können.
Soll es das jetzt gewesen sein? 

Mit all diesen Erfahrungen, mit dieser ganzen Vorgeschichte, haben die ü50er doch bewiesen, dass sie immer offen waren für neue Ideen und Experimente. Sie haben viel ausprobiert und sich auch manchmal "blutige Nasen" geholt. Aber viele der ü50er wissen jetzt was sie wollen und sind noch längst nicht am Ende angelangt. 

Unser Bild in der Öffentlichkeit

Schaut man in die Werbung und Medienwelt, brauchen die meisten ü50er nicht mal eine Brille, weder für das Handy noch für die Speisekarte. Selbst im Krimi treffen sie den Täter auch ohne Brille noch aus größter Entfernung zielgenau. Woran liegt es, dass natürliche Alterserscheinungen oftmals ausgeblendet werden? Im Gegenzug werden die ü50er oft schon als gebrechlich, halbtaub und halbblind dargestellt. Warum ist die Altersgruppe der ü50er zwischen fünfzig und fünfundsechzig so wenig präsent?

Wollen Sie denn nicht mehr konsumieren? 

Sind sie nicht mehr interessiert an technischen Neuerungen oder innovativen Produkten?

Sind ü50er schon Senioren? Oder fühlen sie sich vielleicht noch gar nicht wie ü50?

Sind die ü50er auch zu alt für einen qualifizierten Job?

Wir, die Web50ger, interessieren uns für ihre Meinung zum diesem Thema. Falls sie uns dabei unterstützen möchten schreiben sie uns ihre Erfahrungen und Empfindungen. Geben Sie uns ihr Feedback

 


 
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